Bretagne 2008 - Ein Reisebericht
Bretagne 2008 auf www.armin-emmerich.de
Abschnitt 1. Anreise durch die Normandie

Abschnitt 2. Côte d'Emeraude und Mont St. Michele

Abschnitt 3. Côte de Granit Rose.

Abschnitt 4. Vom Pointe du Raz bis Concarneau.

Abschnitt 5. die Halbinsel Quiberon und die 'Hinkelsteine' von Carnac.


Rezepte aus der Bretagne

Bretagne - Links

Concarneau, Musterlin, Pointe de Penmarch, Phare d'Eckmühl


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Armin Emmerich
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Weiter mit Quimper und dem Pointe du Raz
Dienstag, 08. April 2008. Wir beginnen den erlebnisreichen Tag mit der Besichtigung der Altstadt von Concarneau. Wie eine Festung liegt die eingemauerte "Ville Close", die jährlich hunderttausende Besucher anzieht, im Becken des Fischereihafens. Wir haben Glück. Dank der frühen Jahreszeit halten sich die Menschenmassen in Grenzen. Der eigentlich ganz idyllische Hafenort Concarneau -bretonisch Konk-Kerne- hat rund 20.000 Einwohner, die aber wohl fast alle außerhalb der mit Mauern umgebenen Altstadt wohnen. Die wirklich sehr sehenswerte Altstadt besteht im Wesentlichen aus einer mit Kopfsteinen gepflasterten "Hauptstraße", der Rue Vauban, die von schmalen Granithäusern gesäumt ist. Eine touristische Verkaufsmeile mit viel Nippes und wenig Authentischem. Dennoch hübsch und die vielen kleinen Restaurants sehen gut aus. Wir nehmen uns vor, hier heute Abend essen zu gehen.
Einer der Türme an den Altstadtmauern von Concarneau.
Chapelle da la Croix
Die Chapelle da la Croix nahe der Altstadt und dem Leuchtturm. Die Kapelle war, und ist bis heute, eine richtige Seefahrerkapelle.
Chapelle da la Croix
Oben: Einer der Türme an den Altstadtmauern von Concarneau.
Von Carcarneau fahren wir Richtung Westen. Wir haben Hunger und bei der Suche nach Essbarem machen wir einen Abstecher in den Ort Mousterlin. Hier finden wir die Crêperie de la Pointe und werden mal wieder gaaaanz lecker satt gemacht. Dazu eine Flasche Cidre, und wir sind gestärkt für die Weiterreise. Zielort ist Plomeur am Pointe de la Torche.
Küste bei Plomeur
Oben: Küste bei Plomeur.
Crêperie de la Pointe in Musterlin
Der "Chef de Crêpes" in der Crêperie de la Pointe in Musterlin scheint auf den ersten Blick etwas schräg. (Aber das ist normal). Die Galletes und Crêpes, die er uns serviert, sind allemal vorzüglich. Und ganz offensichtlich hat er eine ausgeprägte kreative Ader. Davon zeugen auch die Bastelarbeiten mit diversen Cidre-Verkorkungen. Sieht toll aus.
Auf der Rückfahrt vom Pointe de la Torche nach Foret Fousenant kommen wir dann am Pointe de Penmarch noch zu einem echten und im wahrsten Sinne des Wortes Highlight unserer Reise. Umgeben von Riffen und gefährlichen Strömungen erhebt sich auf einem Felsplateau 65 Meter hoch aus grauem Granit der Phare d'Eckmühl. Einer der schönsten Leuchttürme Frankreichs. Den ungewöhnlichen Namen erhielt der 1897 erbaute Leuchtturm durch Louis Nicolas Davout. (Na also: Reisen bildet doch!) Der General Napoleons -seine Büste steht im holzgetäfelten Turmzimmer- hatte 1809 nach der siegreichen Schlacht bei Eckmühl in Bayern gegen die Österreicher den Titel "Marschall des Kaiserreichs" und Fürst von Eckmühl erhalten. Seine Tochter spendete später das Geld für den Bau des Leuchtturms. Nach 307 Stufen (Das ist die offizielle Zahl, Helga zählt 285) endet die Wendeltreppe des Leuchtturms auf einer Aussichtsplattform mit grandioser Sicht.
Phare d'Eckmühl
Phare d'Eckmühl
Oben: Die 285 Stufen Wendeltreppe im Phare d'Eckmühl führen zu einer grandiosen Aussicht.

Unten: Mahnendes Schild in Deutscher Sprache am Zaun zum Leuchtturm.

Phare d'Eckmühl
Nach so viel Kultur ist Erholung angesagt. Zum Ausklang des Tages gehen wir in Concarneau in das Restaurant "le Buccin" und lassen uns die angebotenen "Spécialités de la mer" schmecken. Ein Menü mit Austern (siehe Foto), Jakobsmuscheln, Thun- und anderen Fischen bilden den angemessenen Tagesabschluss in der Bretagne.
Restaurant "le Buccin"