Bretagne 2008 - Ein Reisebericht
Bretagne 2008 auf www.armin-emmerich.de
Abschnitt 1. Anreise durch die Normandie

Abschnitt 2. Côte d'Emeraude und Mont St. Michele

Abschnitt 3. Côte de Granit Rose.

Abschnitt 4. Vom Pointe du Raz bis Concarneau.

Abschnitt 5. die Halbinsel Quiberon und die 'Hinkelsteine' von Carnac.


Rezepte aus der Bretagne

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Menhire und Dolmen - Die Hinkelsteine von Carnac.


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Armin Emmerich
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Freitag. 11. April 2008. Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Sonne ist es soweit. Wir machen uns auf den Weg nach Carnac, um die berühmten "Hinkelsteine" mit eigenen Augen zu bestaunen. Wer, wie, wann und warum die Steine aufgestellt hat, ist erst in Ansätzen erforscht. Umso zahlreicher sind die Sagen. So sollen die
Die Hinkelsteine von Carnac
Die Hinkelsteine von Carnac
Die Hinkelsteine von Carnac
Die Menhire in der Bretagne sind die ältesten Bauwerke der Menschheit. Sie wurden zwischen 5000 und 1500 v. Christus aufgestellt und sind damit deutlich älter als die Pyramiden in Ägypten. Erbaut wurden sie von Steinzeitvölkern, die Rollen, Gleitflächen und Hebel aus Holz zum Transport und Aufstellen nutzten. Sehr weit dürften die Transportwege allerdings nicht gewesen sein, denn sämtliche Menhire der Bretagne sind aus einheimischem Granit.
3000 Menhire (Menhir = Aufrecht stehender Stein, der in Reihen, Gruppen, Kreisen oder als Monolith auch einzeln in der Gegend rumsteht) von Carnac in Stein verwandelte, heidnische Römische Soldaten sein.
Carnac
Die Funktion der Steine gibt das größte Rätsel auf. Meine persönliche Theorie ist ja, dass die Steine ursprünglich einfach kreuz und quer auf den Wiesen und Feldern rumgelegen haben und so die steinzeitliche Landwirtschaft massiv behinderten. Zum Wegräumen waren die Dinger schlicht zu schwer, und so haben sich die damaligen Bauern zusammengeschlossen, um die Riesenmurmeln mit vereinten Kräften so in Reih und Glied aufzustellen, dass dazwischen ein geordneter Ackerbau möglich war. Diese Theorie wird jedoch, soweit ich weiß, von der Wissenschaft nicht gestützt. Andererseits wissen es die Damen und Herren Wissenschaftler auch nicht besser.
Einzig bei den Dolmen, senkrecht stehende Stützsteine mit einer Deckplatte, ist sicher, dass sie als Grabkammern dienten. Vielleicht hatte ja auch der französische Schriftsteller Gustave Flauber recht, als er 1847 schrieb: "Unwiderleglich und unabweisbar ist die Erkenntnis: Die Steine von Carnac sind große Steine."
Dolmen
Der "Géant du Manio" ist mit 6,45 Metern der höchste Hinkelstein der Region. Trotz aller Anstrengungen konnte ich Helgas Überlegungen, das Teil für unseren Vorgarten mitzunehmen, nicht in die Tat umsetzen.
Der "Géant du Manio"