Donauradweg 2009. Von Donaueschingen nach Regensburg.
Fachwerk im Ulmer Fischerviertel
Etappen-Übersicht.
Sechs Etappen von Donaueschingen nach Regensburg.

1. Etappe.
Donaueschingen - Tuttlingen.

2. Etappe.
Tuttlingen - Riedlingen.

3. Etappe.
Riedlingen - Ulm

4. Etappe.
Ulm - Donauwörth

5. Etappe.
Donauwörth - Ingolstadt

6. Etappe.
Ingolstadt - Regens-burg.

Nützliche Infos
Karten, GPS...



Impressum:
Armin Emmerich
Kosselstr. 45
44369 Dortmund.
mailto@armin-emmerich.de

3. Etappe - Montag, 05.10.2009. Rietlingen – Ulm. 83 Kilometer.

Wir verlassen Riedlingen und fahren auf abwechselnd Asphalt und Splittwegen durch eine teilweise sehr hügelige Landschaft donauabwärts. Herbstliche Farben prägen das Bild, lediglich einige Maisfelder warten noch auf die Erntemaschinen. Hübsch präsentiert sich der Ort Munderkingen, welchen wir nach etwa 23 Kilometern durchfahren. Nach weiteren 15 Kilometern durch eine weite Landschaft erreichen wir Ehingen. Die Stadteinfahrt ist verkehrsmäßig nervig, nichts für Radfahrer. Da haben die Stadtverantwortlichen was verpennt.

Bei einem Bäcker im Ortskern machen wir Mittagspause und entscheiden uns für die Weiterfahrt für einen kleinen Umweg. Statt den direkten Weg entlang der Donau nach Ulm zu nehmen, wollen wir durch das Blautal und über Blaubeuren fahren. Eine Entscheidung die sich als landschaftlich überaus lohnen herausgestellt hat. Außerdem hatten wir so die Möglichkeit einen Abstecher zum berühmten Blautopf in Blaubeuren zu machen.

Ab Blaubeuren folgen wir dem Fluss Blau und rollen zügig auf Ulm zu. Für eine so große Stadt hat Ulm ein wirklich vorbildliches Radwegenetz. Problemlos gelangen wir mit unseren Rädern in die Innenstadt und direkt bis ans Ulmer Münster.

Wir haben keine Lust lange nach einer Unterkunft zu suchen und checken schnell in das direkt am Ulmer Münster gelegene Hotel Anker ein. Dass dies keine so gute Idee war merken wir erst als es zu spät ist. Die Räder sind in einer Garage verstaut, die Taschen aufs Zimmer getragen. Ein enges und düsteres Loch, maximal 10 m² als Doppelzimmer. Aber was haben wir für 68,00 € mitten in der Ulmer Innenstadt auch anderes erwartet. Wir haben es überlebt, aber es war schon grenzwertig.

Ulm selbst ist zweifellos eine Reise wert. Insbesondere das Fischerviertel bietet eine ganze Reihe touristischer Highlights. Hier findet man auch unendlich viele Möglichkeiten für ein leckeres Abendessen. Wer Lust hat kann auch Deutschlands höchsten Kirchturm im Ulmer Münster besteigen. Wir waren leider etwas zu spät dran, und das Münster war schon geschlossen.

Wetter: Unterwegs heiter, später wolkig. In Ulm leider Regen.

Unterkunft: Hotel Anker direkt am Ulmer Münster. Nicht zu empfehlen. Kleine muffige Kammern, hellhörig, unruhige Nacht. Das Frühstück bekommt man in der zum Hotel gehörenden Spanischen Weinstube. Frühstück OK, auch wenn „Dolores“ etwas nervig ist. 68,00 €.


Bilder des Tages
Kaum aus Riedlingen raus wird es wieder sehr ländlich. Mehrmals quert der Dunauradweg den Fluss.

Ausgefallene Storchenfiguren, oft sehr bunt und etwas "schräg" sind ein Markenzeichen dieser Gegend.

Auf der Variante über Blaubeuren kommt man am bekannten Blautopf vorbei. Die mächtige Quelle des Flusses "Blau".

Blauabwärts geht es dann schnell Richtung Ulm.

Ein Haus im Ulmer Fischerviertel. Ulm ist eine Reise wert und allein das Fischerviertel ist schon ein touristisches Highlight.