Donauradweg 2009. Von Donaueschingen nach Regensburg.
Unmittelbar hinter dem Donaudurchbruch auf einer Kiesbank.
Etappen-Übersicht.
Sechs Etappen von Donaueschingen nach Regensburg.

1. Etappe.
Donaueschingen - Tuttlingen.

2. Etappe.
Tuttlingen - Riedlingen.

3. Etappe.
Riedlingen - Ulm

4. Etappe.
Ulm - Donauwörth

5. Etappe.
Donauwörth - Ingolstadt

6. Etappe.
Ingolstadt - Regens-burg.

Nützliche Infos
Karten, GPS...



Impressum:
Armin Emmerich
Kosselstr. 45
44369 Dortmund.
mailto@armin-emmerich.de

6. Etappe - Donnerstag, 08.10.2009. Ingolstadt – Regensburg. 88 Kilometer.

Wir starten bei bewölktem Himmel, aber angenehmen Temperaturen. Der Weg aus Ingolstadt ist leicht gefunden. Es folgt ein Wechsel von Asphalt- und Splittwegen. Heute fahren wir viel direkt an der inzwischen breiten Donau. Meist ist der Fluss kanalisiert und das Wasser steht. Beim Ort Vohburg hinter der Schleuse wird das Flussbett jedoch wieder richtig natürlich und der Fluss tut was er soll: Er fließt.

Weiter geht der Donauradweg mal nah, mal etwas abseits des Wassers durch eine schöne Herbstlandschaft. In der Hallertau fahren wir an vielen abgeernteten Hopfenfeldern vorbei und nach etwa 50 Tageskilometern erreichen wir Weltenburg. Der Radweg endet an einer Felswand vor dem berühmten Donaudurchbruch. Der Donaudurchbruch wird hier bei Wikipedia sehr schön beschrieben.

Da aufgrund des extremen Niedrigwassers der Donau die sonst üblichen Schiffe zwischen hier und Kelheim nicht fahren, bliebe uns jetzt nur die steil ansteigende und stark befahrene Straße zwischen Weltenburg und Kelheim zu nehmen. Aber wir entscheiden uns lieber dafür einen am Ufer wartenden Kahnfahrer anzuheuern, der uns beide mit unseren Rädern für zusammen 10,00 Euro durch den Donaudurchbruch schippert. Ein echtes Highlight auf unserer Reise. Nach etwa 10 Minuten Fahrt setzt uns der Kahnfahrer auf einer Kiesbank hinter der Engstelle ab. Von hier aus führt ein kleiner Weg, der auch fahrradtauglich ist, nach Kelheim.

In der hübschen Altstadt von Kelheim machen wir ausgiebig Mittagsrast. Für mich gibt es ein „Bayerisches Frühstück“. Weißwürste, eine Brezen und dazu ein Hefeweizen. Lecker! Jetzt noch die letzten 35 Kilometer, fast immer direkt am Fluss entlang, und dann haben wir unser Ziel, Regensburg, erreicht. Die erste Hälfte unseres Donauradweges von Donaueschingen nach Wien ist erledigt. Es war schön und wir hatten viel Glück mit dem Wetter. Die Fortsetzung Regensburg – Wien folgt in einem der nächsten zwei bis drei Jahre. Wir freuen uns schon darauf.

Wetter: Wolkig, einige Aufheiterungen. Mild. Ganz wenige Regentropfen.

Essen in Regensburg? Unbedingt das Restaurant Alte Münz besuchen. Extrem leckere Haxen gibt es da!


Bilder des Tages - Heute einige mehr als sonst.
Typisch Ingolstadt? Auch. Raffinerien recken

Die letzte Etappe verläuft fast immer direkt am Fluss. Wir hatten schon schönere Landschaften.

Eigenlob stimmt. Der Autor freut sich.
Plötzlich, in der Nähe von Vohburg, bekommt die Donau wieder ein natürliches Flussbett und beginnt zu fließen .

Vor dem Donaudurchbruch bei Weltenburg endet der Radweg. Wer sich nicht über die Berge quälen will braucht ein Boot.

Die Kahnfahrer die sonst Ausflügler im Donaudurchbruch spazieren fahren, machen die Sonderfahrt gerne.

Wenige Meter hinter dem Donaudurchbruch endet die Bootsfahrt auf einer Kiesbank. Ab hier kann man wieder radeln.

Im Himmel der Bayern. In Kehlheim bekomme ich auch mittags noch ein zünftiges Bayerisches Frühstück.

Fast am Ziel. Kurz vor Regensburg mündet die Naab in die Donau und macht den Fluss erneut größer.
Nützliche Infos Karten, GPS...