Der Jakobsweg - Auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostela
Etappenübersicht
Anreise nach Saint Jean Pied de Port

Saint Jean Pied de Port - Roncevalles

Roncesvalles - Akerreta

Akerreta - Pamplona

Pamplona - Puenta la Reina

Puente la Reina - Estella

Estella - Los Arcos

Los Arcos - Logrono

Logrono - Najera

Najera - Santo Domingo de la Calzada

Santo Domingo - Belorado

Belorado - Atapuerca

Atapuerca - Burgos

Burgos - Castrojeritz

Castrojeritz - Fromista

Fromista - Carrion de los Condes

Carrion de los Condes - Calzadilla de la Cueza

Calzadilla - Sahagun

Sahagun - El Burgo Ranero

El Burgo Ranero - Mansilla de las Mulas

Mansilla de las Mulas - Leon

Leon - Villadangos del Paramo

Villadangos - Astorga

Astorga - Rabanal del Camino

Rabanal - Molinaseca

Molinaseca - Villafrancea del Bierzo

Villafranca - Herrerias de Valcarce

Herrerias - O Cebreiro

O Cebreiro - Triacastela

Triacastela - Sarria

Sarria - Portomarin

Portomarin - Palas de Rei

Palas de Rei - Arzua

Arzua - A Rua

A Rua - Santiago de Compostela

Tipps, Links, Dank

Impressum:
Armin Emmerich
Kosselstr. 45
44369 Dortmund.
mailto@armin-emmerich.de

1. Etappe. Saint Jean Pied de Port - Roncesvalles
Endlich geht es los! Um 7.00 Uhr verlassen wir ohne Frühstück unsere Unterkunft. Beim Bäcker in der Rue de Citadelle trinken wir einen Kaffee, kaufen etwas Proviant für unterwegs und dann geht es durch das spanische Tor raus auf die Route Napoleon. Mal mehr, mal weniger steil führt der Weg durch eine wunderschöne Gebirgslandschaft. Schnell wird es auf den schattenlosen Wegen heiß. Aber die pralle Sonne ist uns allemal lieber, als wenn es regnen würde. Am Albergue in Orisson frühstücken wir. Dann geht es weiter in die Berge. Auf den Wiesen weiden Zottelschafe und Pferde praktisch frei. Gegen Mittag hat sich der Pilgerstrom mit dem wir seit Saint Jean Pied de Port mitschwimmen etwas verteilt. Nur noch selten trifft man jetzt noch auf andere Pilger. Am Col de Bentarte (1344 m) enden die asphaltierten Wege und es geht auf Naturwegen weiter. Bald erreichen wir die Grenze zwischen Frankreich und dem spanischen Navarra. Vom Col de Leopoeder (1430 m) aus genießen wir den weiten Blick in die Ebene von Roncesvalles. Für den Abstieg entscheiden wir uns für die etwas leichtere Route über den Ibaneta-Pass. Hier sind wir auch vor zwei Jahren mit den Fahrrädern vorbei gekommen. Nach einer kurzen Pause sind es jetzt nur noch etwa 2 Kilometer, bevor wir an unserer Unterkunft in Roncesvalles ankommen. Die erste Etappe liegt hinter uns. Und damit auch bereits eine der schwierigsten und schönsten Etappen. Vor unserer Albergue ruhen wir im Schatten aus und freuen uns schon auf das erste "offizielle" Pilgermenü heute Abend.

Auf geht's. Die Pyrenäen liegen vor uns.
Von den 25 Kilometern heute gehen wir 15 Kilometer auf Asphalt.
Einzige Verpflegungsmöglichkeit. Gasthof bei Orisson.
Typisch hier oben: Die langhaarigen Manech-Schafe. Flockaties auf Beinen.
Noch auf französischer Seite. Der erste gelbe Pfeil.
Oben angekommen erinnern die Wanderwege an die Alpen.
Die Grenze nach Spanien ist erreicht.
Blick vom Col de Lepoeder Richtung Roncesvalles.
Der Pass liegt hinter uns. Es geht Bergab.
Roncesvalles. Hostal und Restaurant La Posade de Roncesvalles.
Auch ein Pilger. Beladenes Muli vor dem Kloster in Roncesvalles.
Lange Wäscheleine an der Pilgerherberge.

Die Etappe in Kurzform:
03. Juni. 25 Kilometer über die Route Napoleon. 1300 m Aufstieg, 500 m Abstieg. Bei schönem Wetter kein Problem. Gut markiert. Wenig Schatten. Sain Jean Pied de Port - Hounto (KM 6) - Orisson (KM 9) - Col de Bentarte (KM 16) - Col de Lepoeder (KM 20) - Roncesvalles (KM 25). Ab Orisson keine Verpflegungsmöglichkeiten. Proviant und Wasser mitnehmen. Bei schlechtem Wetter vielleicht besser die Route über Vallcarlos nehmen.

Zur nächsten Etappe - Zur Etappenübersicht - Nach oben - Home