Jakobsweg 2009 - Auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostela
Etappenübersicht

Anreise nach Saint Jean Pied de Port

Saint Jean Pied de Port - Roncevalles

Roncesvalles - Akerreta

Akerreta - Pamplona

Pamplona - Puenta la Reina

Puente la Reina - Estella

Estella - Los Arcos

Los Arcos - Logrono

Logrono - Najera

Najera - Santo Domingo de la Calzada

Santo do Mingo - Belorado

Belorado - Atapuerca

Atapuerca - Burgos

Burgos - Castrojeritz

Castrojeritz - Fromista

Fromista - Carrion de los Condes

Carrion de los Condes - Calzadilla de la Cueza

Calzadilla - Sahagun

Sahagun - El Burgo Ranero

El Burgo Ranero - Mansilla de las Mulas

Mansilla de las Mulas - Leon

Leon - Villadangos del Paramo

Villadangos - Astorga

Astorga - Rabanal del Camino

Rabanal - Molinaseca

Molinaseca - Villafrancea del Bierzo

Villafranca - Herrerias de Valcarce

Herrerias - O Cebreiro

O Cebreiro - Triacastela

Triacastela - Sarria

Sarria - Portomarin

Portomarin - Palas de Rei

Palas de Rei - Arzua

Arzua - A Rua

A Rua - Santiago de Compostela

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Armin Emmerich
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5. Etappe. Puenta la Reina - Estella

Wir verlassen Puenta la Reina bei heiterem Himmel. Der Weg ist teilweise sehr steil und wir sind froh, dass es trocken ist. Sonst hätten wir bei dem etwa drei Kilometer hinter Puenta la Reina gelegenen Anstieg sicher Probleme bekommen. Tiefe Spuren im getrockneten Lehmboden geben Zeugnis von so mancher verlorenen Schlammschlacht. Später geht es oft über alte gepflasterte Pilgerstraßen und wir hören mal wieder deutlich das Mittelalter trappeln. Wie viele Pilgerfüße sind seither hier über dieses alte Steinpflaster gegangen?

In Lorca machen wir Mittagspause an einer Bar. Hier treffen wir auch kurz "unsere" Südafrikaner wieder. Dann geht es weiter und wir freuen uns über die vielen Olivenbäume, Nussbäume und sicher bald reifen Feigen am Wegesrand.

Als wir Estella erreichen beginnt es etwas zu regnen. Wir gehen über die Brücke zur Altstadt und suchen unser Hotel, welches etwas außerhalb auf der anderen Seite der Stadt liegt. Unsere Pilgerstempel besorgen wir uns später in der Städtischen Pilgerherberge im Zentrum. Auf dem Hauptplatz im Zentrum von Estella essen wir heute lediglich eine Pizza als Abendessen. Dann bummeln wir zurück zum Hotel und gehen heute mal richtig früh in die Falle. Kaputt genug sind wir allemal.


Über die Puenta la Reina verlassen wir den Ort.
Auf den ersten Kilometern erleben wir eine Mittelgebirgslandschaft, wie sie auch Deutschland anzutreffen ist.
Hinten an der Steilwand geht es rechts nach oben. Bei Regen nicht zu machen!
Im Hintergrund liegt Lorca.
Auf dieser alten gepflasterten Pilgerstraße sind schon Generationen von Pilgern vor uns gezogen. Ein ganz besonderes Gefühl stellt sich ein.
Vor Lorca geht es noch mal richtig hoch, bevor man dann...
...auf der einzigen Straße mitten durch den Ort geht. Links und rechts direkt gegenüber konkurierende Pilgergaststätten. Der Pilger-Euro ist ein hart umkämpftes Gut.
Lorca liegt hinter uns, aber noch sind es fast 10 Kilometer bis Estella.
Estella ist erreicht. Die Pilgerherbergen sind gut ausgeschildert.
Stilleben an der Wand in einer der Herbergen.

Die Etappe in Kurzform:
08. Juni. 21 Kilometer Mittelgebierge. Achtung bei Regen! Etwa 3 KM hinter Puente la Reina geht der Camino eine wirklich sehr steile Anhöhe hinauf. Tiefgründiger Matsch der nicht begehbar ist. Wirklich nicht!!! (Stand Sommer 2009). Bei Regen von Puenta la Reina bis Maneru die Straße benutzen. Die alten Pilgerstraßen zwischen Maneru und Lorca sind bemerkenswert und vermitteln ein besonderes "Pilgergefühl". Puenta la Reina - Maneru (KM 5) - Lorca (KM 12) - Villatuerta (KM 17) - Estella (KM 21).

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