Jakobsweg 2009 - Auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostela
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Armin Emmerich
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8. Etappe. Logrono - Najera

Wir verlassen unser Hotel um 8.30 Uhr nach einem für spanische Verhältnisse sehr gutem Frühstück. Es ist sonnig, aber dank eines leichten Windes um diese Zeit noch nicht zu heiß. Nach einer Weile auf der Hauptstraße zweigt der Weg ab, führt durch einen kleinen Park und dann durch offene Landschaft zum Park La Grajera. Dieses Stück ist nicht der historische Jakobsweg, sondern der aufgrund umfangreicher Straßenbaumaßnahmen verlegte Pilgerweg. Der recht große Park La Grajera scheint das Naherholungsgebiet von Logrono zu sein. Nach etwa 13 Kilometern erreichen wir Navarette. Zeit für die erste Verpflegungspause. Danach weiter über meist geschotterte Wege nach Ventosa. Auch hier nutzen wir die Bar für eine Pause, denn inzwischen ist es sehr heiß geworden. Trinken, trinken, trinken!

Die letzten 10 Kilometer verlaufen zunächst auf lehmigen Wegen zwischen Weinfeldern. Unterwegs passieren wir die in Hape Kerkelings Buch sehr schön beschriebene Stelle, an der Pilger hunderte von Steinmännchen gebaut haben. Dann nähern wir uns Najera. Die Stadt empfängt uns mit ihrem Industrie und Gewerbegebiet nicht gerade schön. Wir gehen durch die Stadt in Richtung Fluss, wo wir unser recht schönes Hotel erreichen. Auch das Umfeld des Hotels ist hier direkt am Fluss ganz hübsch. Aus dem Hotelfenster sehen wir auf unzählige besetzte Storchennester.

Nach dem Üblichen WischWasch von Mensch und Material machen wir einen Bummel durch die Altstadt von Najera, auf der gegenüberliegenden Flussseite. In der Pilgerherberge holen wir uns unseren Stempel, machen Fotos von Störchen die hier überall nisten und treffen vor einer Bar Lou aus Holland wieder. Wir setzen uns zu Ihm und trinken ein Glas Tinto. Danach gehen wir zurück auf unsere Flussseite. Eine Stunde verbringen wir im Schatten unter Platanen, bevor wir Wasser kaufen und uns im Zimmer auf das Abendessen vorbereiten.


Auf dem neuen Pilgerweg hinter Logrono entkommt man der Schnellstraße.
Nach etwa einer Stunde am See La Grajera.
Einige Kilometer vor Navarrete grüßt von weitem der "Osborn-Elch".
Vor uns liegt Navarrete.
Am Ortseingang von Navarrete passieren wir die Ruinen des Pilgerhospitals San Juan de Arcre (1185 gegründet).
Navarrete liegt hinter uns, aber noch nicht die von Weinreben dominierte Landschaft.
Auf einem kleinen Umweg über Ventosa (vermeidet die Nähe zur Schnellstraße) gehen vor uns zwei französische Pilger.
Die Menschen hier leben den Jakobsweg.
Unser Hotel San Fernando in Najera. Schön am Fluss gelegen.
Dortmunder Bierwerbung an einer Bar in Nejera.
Auf allen Dächern, Türmen und...
...Felsvorsprüngen. Störche, Störche, Störche.
 
 

Die Etappe in Kurzform:
11. Juni. 29 Kilometer. Die Etappe ist lang und der Tag ist heiß. Die ersten 4 Kilometer auf Asphalt, der Rest sind Feldwege. Hinter Navarrete empfielt sich die Wegealternative über Ventosa. Etwas länger zwar, aber dafür abseits der Nationalstraße. Logrono - Park La Grajera (KM 4) - Navarrete (KM 13) - Ventosa (KM 19) - Alto de San Anton (KM 21) - Najera (KM 29).

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