Jakobsweg 2009 - Auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostela
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10. Etappe. Santo Domingo de la Calzada - Belorado

Wir verlassen Santo Domingo de la Calzada bei zunehmender Bewölkung. Ein letzter Gruß an die Störche und dann sind wir auch schon aus dem Ort. Der Camino verläuft heute relativ oft auf einem Schotterweg neben der N120. Landschaftlich dominieren Getreidefelder. Wir sind fast alleine unterwegs. Wo sind die ganzen Pilger geblieben? Fahren die jetzt alle mit dem Bus? Empfehlungen dafür gab es genug, die folgenden 400 Kilometer durch Castilien, der Kornkammer Spaniens, sollen extrem eintönig und hart sein.

In Granon treffen wir vor einer Bar dann doch noch einige Mitpilger. Auch wir gönnen uns hier einen Kaffe. Die folgenden Orte sind alle tot. In Vilamajor del Rio hat immerhin jemand die Marktlücke erkannt und einen kleinen Erfrischungsstand aufgebaut. Bei der schwülwarmen Luft mit etwa 30 °C eine willkommene Gelegenheit für ein Eis. Das war es dann aber auch schon mit Nahrungsaufnahme auf dem gesamten Weg heute.

Nach 24 Kilometern erreichen wir, für die kurze Wegstrecke recht kaputt, Belorado und unser Hotel. Einchecken und dann, noch vor dem Duschen und Umziehen, als erstes mal ein Stück Tortilla und ein Bier.

Nach dem üblichen WischWasch haben wir noch Zeit genug, uns den Ort anzusehen und im Ortszentrum mit den schon bekannten Ösis vor einer Bar etwas abzuhängen. Um 19.00 Uhr gibt es Pilgermenü im selben Restaurant wie 2007. Es war nett und lustig, was nicht zuletzt an den Ösis lag.


Nach dem Ortsausgang von Santo Domingo können wir uns auf der Karte schon mal unseren Weg ansehen.
Monotone Getreidefelder ohne Ende prägen das Landschaftsbild.
Orte wie Granon laden auch nicht gerade zum Verweilen ein.
Nach etwa 8 Kilometern überschreiten wir die Grenze zur autonomen Region Castilla y Leon. Castillien ist nun für hunderte Kilometer unser Gastgeber.
Es ist Juni und fast 800 Meter über NN ist das Getreide noch grün.
So richtig scheinen die Landwirte nicht zu wissen wo sie mit dem Stroh der letzten Jahre hinsollen. Solche Lager sieht man oft.
In Villamayor del Rio. Noch 576 Kilomer bis Santiago. (Und was machen wir morgen?)
Das Hotel Jacobeo in Belorado. Eine Empfehlung wert.
Am Plaza Major in Belorado findet man Bars und Restaurants.
Auch hier noch Störche auf jedem Turm.

Die Etappe in Kurzform:
14. Juni . 24 monotone schattenlose Kilometer durch endlose Getreidefelder. Santo Doningo - Granon (KM 6) - Redicilla del Camino (KM 10) - Castildelgado (KM 12) - Villamayor del Rio (KM 17) - Belorado (KM 24).

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