Jakobsweg 2009 - Auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostela
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12. Etappe. Atapuerca - Burgos

Wir stehen wie immer um 7.00 Uhr auf, machen uns wanderfertig und packen die Rucksäcke. Gegen 8 Uhr verlassen wir unser Zimmer und gehen die steile Holztreppe hinunter. Das Haus ist menschenleer, unser Frühstück steht zur Selbstbedienung bereit. Wir trinken den inzwischen nicht mehr so ganz heißen Kaffee, essen das Croissant und machen uns schließlich auf den Weg.

Gleich hinter Atapueca steigt der Weg tüchtig an, bis auf die Hochebene Matagrande. Der Weg ist alpin und die Stimmung durch das nebelige Wetter geradezu mystisch. Wir machen einige Fotos von den Szenen die sich bieten. Oben auf dem Bergrücken steht ein Gipfelkreuz mit tibetischen Gebetsfahnen. Eine unglaubliche Stimmung und ein tolles Naturerlebnis. Hinter dem Bergrücken zieht sich der Weg wieder steinig nach unten in Richtung des Ortes Cardenuela de Ripocio. Hier gönnen wir uns an einer Bar einen Kaffee und noch ein Croissant.

Nur kurze Zeit später überqueren wir die Autobahn und entschließen uns, vom Original Camino, der ab hier auf 10 Kilometern durch die Industriegebiete vor Burgos führt, abzuweichen. Wir gehen (unmittelbar hinter der Brücke) links, und dann auf den Flugplatz von Burgos zu und um diesen herum. Im Ort Castanares geht man über die N120, danach noch einige hundert Meter Richtung Süden und auf einer kleinen Brücke über den Fluss Arlanzon. Ab hier geht man durch einen schönen Grüngürtel immer am Fluss Arlanzon entlang Richtung Burgos. Es zieht sich, aber der Weg ist ganz schön und sicher besser als 10 KM Staub fressen.

In Burgos angekommen gehen wir bis zur Catedral de Santa Maria. In der Nähe, an der Bar Espana, essen und trinken wir etwas, bis die nebenan gelegene Pilgerherberge "Hospital" öffnet. Wir lassen uns unsere Stempel geben und machen uns dann auf den Weg zum Hotel. Das finden wir gut und checken schnell ein. Am späteren Nachmittag gehen wir in die Altstadt von Burgos zurück. Zunächst besichtigen wir ausführlich die Catedral. Das haben wir vor zwei Jahren, obwohl wir damals einen Ruhetag in Burgos hatten, nicht geschafft.

Dann ein Imbiss im Espana bevor wir noch ein wenig durch die Stadt bummeln. Wie der Zufall es will treffen wir hier auch Nick und Martley aus Südafrika wieder. Was für eine Freude! Leider war dies das letzte Treffen mit den beiden. Ihr Rückflug aus Santiago de Compostela soll an dem Tag gehen, an dem wir Santiago erreichen werden. Die beiden werden jetzt also mal 100 Kilometer Getreidefelder per Bus überspringen.

Zum Abendessen gehen wir in eine Bar in der Altstadt. Na ja, es ging so. Dann reicht es auch schon. Gegen 21.00 Uhr sind wir zurück im Hotel. Wir sind müde und haben ja in den nächsten Tagen noch einiges vor.


Gleich hinter Atapuerca beginnt ein beschwerlicher Anstieg auf die Hochebene Matagrande (1078 m)
Wir haben einen nebligen Morgen erwischt. Die Landschaft ist mystisch. Irgendwie erinnert alles an einen Kriegsfilm.
Wir nähern uns der Hochebene und langsam erscheint im Nebel das Kreuz auf dem Matagrande.
Wie in einer anderen Welt.
Nach Überschreitung des Bergrückens lichten sich langsam die Nebel.
In der ganzen Gegend gibt es nichts. Selbst die Kirchen verfallen.
In Cardenuala de Ripocio lockt ein Wandgemälde die durstigen Pilger an die Tränke.
Burgos. Die Catedral de Santa Maria.
Ehemaliges Pilgerhospital im Stadtzentrum von Burgos. Heute eine kleine Pilgerherberge mit wenigen Schlafplätzen. Die große Herberge befindet sich ausserhalb des Stadtzentrums.
Pilgerdenkmal am Plaza de San fernando. Für so ein Foto muss man Schlange stehen.
Der Jakobsweg durch Burgos ist nicht gut gekennzeichnet. Im Pflaster eingelassene Jakobsmuscheln helfen an manchen Stellen.

Die Etappe in Kurzform:
16 Juni . 19 Kilometer. Die erste Hälfte wunderschön, die zweite Hälfte nicht so doll. Atapuerca - Passhöhe Montagrande (KM 3) - Cardenuela (KM 7) - Orbaneja (KM 10) - Burgos Zentrum (KM 19). Wir empfehlen die Variante über Castenaras.

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