Jakobsweg 2009 - Auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostela
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15. Etappe. Fromista - Carrion de los Condes

Nach einem freundlich servierten Frühstück machen wir uns auf den Weg. Zunächst führt der Camino auf einem begleitenden Feldweg parallel zur Straße. Später können wir etwas abseits an einem Fluss entlang wandern. Getreidefelder dominieren die Landschaft - fast schon etwas eintönig. Etwa neun Kilometer vor Carrion de los Condes endet der Alternativweg und wir kommen wieder an die Straße. Im Grunde macht das aber nichts, denn es ist wenig Verkehr und der Pilgerweg an der Seite ist gut als Fußweg mit Schotter und Splitt ausgebaut.

In Villacazar setzen wir uns vor eine Bar und machen Mittagspause. Durch den heutigen frischen Wind wirkt es fast schon kühl und ist gut in der Sonne auszuhalten. Jetzt noch fünf Kilometer, da sind wir auch schon in Carrion de los Condes. Die Etappe ist eindeutig zu kurz, aber die Entfernung bis zum nächsten möglichen Übernachtungsort mit 36 Kilometern zu lang.

Unser vorgebuchtes Hotel finden wir nach einigem Suchen. Es ist das Negativerlebnis dieser Pilgerreise und wir wollen darüber kein weiteres Wort verlieren. Wir versuchen in einer anderen Unterkunft unterzukommen. Das schöne, in einem Kloster gelegene 3-Sterne-Hotel ist aber leider genau so ausgebucht wie alle anderen Herbergen. So fügen wir uns in unser Schicksal.

Bei der üblichen Ortsbesichtigung am Nachmittag bekommen wir in der offiziellen Pilgerherberge von einer freundlichen Ordensfrau einen sehr schönen Stempel in unsere Pilgerausweise gedrückt. Dann suchen wir uns eine Bar für einen Imbiss und ein Gläschen Tinto. Auf der Terrasse der Bar, auf der wir das genießen, lernen wir zwei neue Pilger kennen, die erst in Burgos begonnen haben. Beide kommen aus Dortmund, wohnen aber jetzt in Hamburg. Wenig später kommt dann auch noch der Pilger aus Hagen, über den wir bereits auf der Etappe Belorado - Atapuerca berichtet haben und der den ganzen Weg zu Fuß gemacht hat, dazu.

Den weiteren Nachmittag nutzen wir sinnvoller Weise damit, uns auszuruhen. Zum Abendessen gehen wir dann wieder zu derselben Bar namens Carrion de los Condes, also genau so wie der Ort. Die diversen Tappas und der leckere Wein waren dann auch mal eine schöne Abwechslung zu den sonstigen Pilgeressen.


Sofort hinter Fromista führt der Jakobsweg über die Autobahnbrücke der A67. Das Tagesziel Carrion de los Condes ist bereits ausgeschildert.
Das gewohnte Bild. Tagelang geradeaus über plattes Land.
Über endlose Kilometer führt der Jakobsweg paralell zur Straße.
Siehe oben :-)
Nach 14 Kilometern die einzige Abwechslung (und Versorgungsmöglichkeit) auf der heutigen Etappe. Pause in Villacázar de Sirga.
Und danach geht es frisch gestärkt weiter wie gehabt.
Foto aus unserem Zimmer in Carrion de los Condes. Der Pilger auf dem Bürgersteig in der Bildmitte ist ein junger Mann aus Hagen, der den ganzen Weg von Zuhause aus zu Fuß gekommen ist. Nach etlichen Begegnungen sehen wir Ihn hier vorerst das letzte Mal. Dann aber wieder in Santiago.
 

Die Etappe in Kurzform:
19. Juni . Nur 19 Kilometer, aber heiß und eintönig. Schatten- und abwechslungslos. Fromista - Villacazár de Sirga (KM 14) - Carrion de los Condes (KM 19). Die Etappe ist zu kurz, aber die Alternative bis zum nächsten Ort wäre mit 36 KM zu lang.

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