Jakobsweg 2009 - Auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostela
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Mansilla de las Mulas - Leon

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20. Etappe. Mansilla de las Mulas - Leon

Wir schlafen eine Stunde länger als sonst. In Anbetracht der mit nur 18 Kilometern sehr kurzen geplanten Etappe reicht es uns um 8.00 Uhr aufzustehen. Das Frühstück gestaltet sich kurz und lässt sich mit super extrem spanisch am besten beschreiben. Eine Tasse Kaffee und etwas süßer Kuchen. Kein Saft, keine Tostadas, nur Klebegebäck. Nicht gerade die ideale Grundlage für eine Wanderung. So kommen wir trotz des späten Aufstehens fast zur gewohnten Zeit auf den Weg.

Die Etappe heute ist eine von den weniger schönen. Meist verläuft der Camino entlang vielbefahrener Straßen. Man merkt, dass wir uns der größten Stadt in dieser Region nähern. Irgendwo unterwegs in einem Dorf machen wir Mittagsrast. Hier treffen wir auch die beiden Damen aus Saarbrücken wieder, mit denen wir uns gestern beim Abendessen so nett unterhalten haben.

Dann geht es in die Stadt. Der Weg in das Stadtgebiet von Leon ist gut gekennzeichnet. Die in vielen älteren Berichten beschriebenen Gefahrenpunkte sind beseitigt. Als wir die Altstadt erreichen nutzen wir auch gleich die Gelegenheit in der nahen Pilgerherberge unsere Pässe stempeln zu lassen. Da brauchen wir schon mal nicht zurück. Der Jakobsweg führt weiter in das Stadtzentrum von Leon und direkt an unserem Hotel vorbei. Das ist praktisch.

Wir checken kurz ein, gehen dann aber gleich wieder raus um noch etwas zu trinken. In der Stadt sind sehr viele Pilger. Es macht spaß so zu sitzen und zu gucken. Und es ist schon klasse, man trifft auch immer wieder alte Bekannte. In diesem Fall steht plötzlich der Ösi an unserem Tisch, den wir schon seit Puente la Reina kennen. Was für eine Freude.

Am Nachmittag besichtigen wir die Stadt und dieses Mal ist auch Zeit für die Catedral de Leon. Das hatten wir vor zwei Jahren als wir mit dem Fahrrad hier waren nicht mehr geschafft. Dann noch einige Nebenstraßen bevor es Zeit ist, sich um das Abendessen zu kümmern. In dieser Großstadt ein Restaurant zu finden, dass zu pilgerfreundlichen Zeiten geöffnet hat, ist nicht ganz einfach. Aber wir haben mal wieder Glück. In der Nähe der Pilgerherberge finden wir eine kleine schöne Bar, die ein Pilgeressen anbietet. Und, natürlich, auch die Ösi-Gruppe sitzt schon hier beim Essen und empfängt uns. Wir essen ganz gut, trinken lecker Wein und diskutieren über diverse Alternativstrecken bis Astorga.

Zum Schluss drehen wir noch eine Runde durch die Altstadt. Irgendwo ist ein Fest im Gange. Schwer was los, viele Leute, gute Stimmung. Hoffentlich wird die Nacht nicht zu laut. (Nachtrag: Es wurde laut. Sehr laut!)


Da hat sich jemand von seinen Wanderschuhen getrennt und damit den Kilometerstein dekoriert.
Die heutige Etappe ist von der nahen Großstadt geprägt. Diese Bastelarbeit einer Werkstattbelegschaft grüßt die Pilger aus der Betriebseinfahrt.
Die Landschaft hat sich geändert. Es gibt wieder Anhöhen. Von dieser hier blicken wir auf das nahe Leon.
Im Zentrum der Stadt. Die Catedral de León.
Altes Kieselsteinpflaster auf dem Plaza del Grano nahe der Pilgerherberge.
 
 

Die Etappe in Kurzform:
25. Juni. 18 nicht so schöne Kilometer. Die Wanderstrecke ist von der nahen Großstadt geprägt und verläuft oft neben vielbefahrenen Starßen. Mansilla de las Mulas - Puente Villarente (KM 6) - Arcahueja (KM 10) - León (KM 18).

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