Jakobsweg 2009 - Auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostela
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O Cebreiro - Triacastela

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Armin Emmerich
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28. Etappe. O Cebreiro - Triacastela

Wenn dieser Tagesbericht eine Überschrift hätte, würde sie wohl "Beschissene Wege" lauten. Wir verlassen O Cebreiro nach einem üppigen Frühstück mit Wurst, Fleisch, Käse, Brot und Marmelade. Sehr merkwürdig für Spanien, aber vielleicht ist das ja hier in Galicien anders als im übrigen Land. Zum Start ist es nebelig und die feuchte Kälte nicht wirklich angenehm, aber nach etwa einer Stunde klart es auf und die Sonne kommt durch.

Es geht über Forstwege zur Passhöhe Alto San Roque. Dort am Denkmal machen wir Fotos bevor es, teils steil, weiter zum Alto del Poio geht. Es ist kalt und so verzichten wir auf den Kaffee auf der Passhöhe und gehen lieber zügig weiter. Die Gegend gleicht nun eher dem Sauerland. Kleine Orte sind eindeutig landwirtschaftlich geprägt, die Wege von den vielen Rindern ordentlich beschissen.

Mittagspause machen wir im Örtchen Biduedo bei Brot Käse und Schinken, bevor wir uns auf die letzten 6 Kilometer nach Triacastela machen. Unterwegs, im Dörfchen As Pasantes, kaufen wir einer Bäuerin am Wegesrand für einen Euro eine Schale frisch gepflückte Himbeeren ab. Lecker! Am Ortseingang von Triacastela passieren wir die in allen Reiseführern beschriebene, mächtige über 100 Jahre alte Kastanie.

Am Ortsende finden wir unsere kleine Herberge. Nach einem Kaltgetränk draußen an der Bar gehen wir ins Zimmer und veranstalten das übliche WischWasch. Dann ist es auch schon 17.45 Uhr und Zeit, dass wir uns um unsere Pilgerstempel kümmern. An der Pilgerherberge treffen wir auch mal wieder auf Monika aus Kiel, die wir inzwischen seit vier Wochen immer mal wieder sehen. Mit ihr verbringen wir anschließend einen schönen Abend beim Pilgermenü und lecker Wein.


Im Morgennebel verlassen wir das feuchtkalte O Cebreiro.
Da wo der Camino die Hauptstraße kreuzt, werden die Autofahrer rechtzeitig vorgewarnt.
Pilgerdenkmal am Alto san Roque. Von hier aus hat man eine tolle Rundumsicht.
Unverkennbar Galicien. Beschissene Wege im wahrsten Sinne des Wortes.
Kirchlein in Hospital de Condesa.
Immer wieder führt der Camino durch kleine Bauerndörfer.
Blick in die Sierra del Ranadoiro.
Über 100 Jahre alter Kastanienbaum am Ortseingang von Triacastela.
 
 

Die Etappe in Kurzform:
04. Juli. 21 Kilometer. O Cebreiro - Hospital de Condesa (KM 5) - Alto del Poio (KM 10) - Fonfira (KM 13) - Biduedo (KM 15) - Triacastela (KM 21). Viele kleine Bauernnester und reichlich Kuhkacke auf den Wegen.

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