Jakobsweg 2009 - Auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostela
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Armin Emmerich
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31. Etappe. Portomarin - Palas de Rei

Nach ganz ordentlichem Frühstück und bei gutem Wetter verlassen wir Portomarin. Das erste Drittel der heutigen Strecke verläuft eher nicht so schön immer parallel zur Landstraße auf einem schlecht zu tretenden Schotterweg. Oft gehen wir direkt neben der Straße, manchmal mit einigen Metern Abstand in einem schmalen Grünstreifen. Danach wird es besser. Zwar gehen wir immer noch an, beziehungsweise auf einer Straße, allerdings ist das eher ein Sträßchen. Fast schon ein asphaltierter Wanderweg mit sehr wenig Verkehr. Die Landschaft bleibt den ganzen Tag über "sauerländisch", nur statt Tannen wachsen Laubbäume und Pinien.

Sehr viele Pilger sind unterwegs. Meist Leute, die mit kleinem Gepäck lediglich die letzten 100 Kilometer ab Saria wandern. Nach 17 Kilometern, in Ligonde, machen wir Mittagspause. Ligonde ist, wie die anderen Orte am Weg, ein kleines Bauernnest, wo wir was uns betrifft auf keinen Fall leben möchten. Ohne Pilger wäre hier gar nichts los. Die gesamte Infrastruktur die es hier gibt, gibt es, weil es Pilger gibt. Das ist umgekehrt zu den üblichen Tourismusgebieten. Normal fährt ein Urlauber irgendwohin, weil es dort ein Angebot gibt. Hier ist das anders. Die Pilger sind sowieso da. Das Angebot an Bars, Hotels u.s.w. entsteht erst aus diesem Grund.

Unser Hotel in Palas de Rei, das Hotel Casa Benilde, finden wir gut. Der Empfang durch "Pili" ist sehr freundlich. Wir werden erwartet und schon beim Empfang sind Pili unsere Vornamen geläufig. Wir checken kurz ein und gehen gleich wieder raus, um noch etwas zu trinken. In diesem Zuge besorgen wir uns auch gleich die Pilgerstempel für unsere Ausweise. Dann zurück und WischWasch bevor wir wieder in den Ort gehen und eine gründliche Besichtigung machen.

Zum Abendessen bekommen wir in einer nahen Bar ein halbwegs gutes Tagesmenü. Beim anschließenden Absacker in einer Bar ergibt sich ein längeres Gespräch mit einem Französischen Pilger aus den Vogesen. Er hat den ganzen Weg zu fuß gemacht und ist seit drei Monaten unterwegs. Die letzten Kilometer hier gefallen ihm jetzt nict mehr so gut. Zu viele Touri-Pilger. In vier Tagen will er in Santiago sein und dann noch mit dem Bus nach Finistere fahren. War ganz nett noch mal länger mit jemandem ein informatives Gespräch zu führen. Dann gehen wir zurück ins Hotel. Pili gibt uns freundlich lachend den Schlüssel und stellt uns noch ihren Francesco vor. Sehr nett die beiden.


Auf den ersten 8 Kilometern verläuft der Camino auf einem paralell zur vielberfahrenen Haupstraße angelegten Fußweg.
Das Landschaftsbild bleibt Sauerländisch.
Warum ich diese Plantage fotografiert habe, weiß ich jetzt gerade auch nicht mehr.
Merkwürdige Verkehrsschilder. Aber immerhin haben Pilger hier ihre eigene Spur.
Die letzten Kilometer vor Palas der Rei.
 
 

Die Etappe in Kurzform:
08. Juli. 25 Kilometer. Portomarin - Hospital de la Cruz (KM 12) - Ligonde (KM 17) - Lestedo (KM 21) - Palas de Rei (KM 25). Sehr viele Pilger sind hier unterwegs.

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